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Ogamsteine am Ring of KerryZu den geheimnissvollen Sehenswürdigkeiten am Ring of Kerry zählen
die Ogamsteine. Dies sind aufrecht in der Landschaft stehende Steine,
die mit der Ogam-Schrift (benannt nach Ogmios, einem zeitgenössischen
irischen Gott der Redekunst) beschrieben sind. Diese Schrift diente
im Irland des 4. bis 6. Der einstige Zweck der Ogamsteine ist bis heute nicht schlüssig enträtselt. Ist ein Name darauf eingraviert, so weist der dabei grundsätzlich angewandte Genitiv darauf hin, welchem Menschen dieser Stein zuzuordnen ist. Etwa: „Der Stein des XY“. Wenn man dadurch auch weiß, welcher Stein zu wem gehört, so sagt dies noch nichts über die konkrete Funktion des Ogamsteins aus. Eine Theorie bezieht sich auf die Aufgabe als besitzanzeigender Grenzstein, so dass hier einmal abzulesen war, welches Land wem gehörte und wo die Besitzgrenze verlief. Andere Historiker warten mit der plausibleren Erklärung auf, dass es sich um Grabsteine handelt. Dabei stützen sie sich auf einen wesentlich späteren Text über das Begräbnis von Etarcomol, der einen Ogamstein als Grabstein bekam.
Dieses Bild basiert auf dem Bild WalAgha.jpg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist J.E. Walkowitz . |
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