Archiv für April 2008

Mittwoch, 30. April 2008Dublin

Der Begriff ‚Irische Kochkunst’, so böse Zungen, ist ein Widerspruch in sich. Eins vorweg: Das Irish Stew – eine Art Kasserolle mit Lammfleisch, Zwiebeln und Kartoffeln – ist es nicht, was Dublin zu einer unverwechselbaren Stadt macht… Eher schon das weltberühmte irische Guinnes, obwohl auch hier die Geschmäcker auseinander gehen. Fest von ihrem Bier überzeugt sind aber nicht nur die Iren selbst: Bereits 1759 von Arthur Guinnes gebraut, zählt das im Volksmund liebevoll „Muttermilch der Iren“ genannte Bier heute zu den größten internationalen Biersorten. Nach bescheidenen Anfängen nimmt die Guinness-Brauerei heute an ihrem Standort in Dublin eine Fläche von 25 Hektar ein und gilt als wichtigster Arbeitgeber der Hauptstadt. Auch der ursprüngliche Name der Stadt weckt Assoziationen mit dem fast schwarzbraunen Getränk: Dublin ist die englische Form von Dubh Linn, irisch für ‚Schwarzer Tümpel’. (weiterlesen …)

Sonntag, 27. April 2008Typisch irische Musik

Der „Irish Folk“ hat auf der ganzen Welt seine treuen Fans. Viele kulturell interessierte Irlandgäste reisen hauptsächlich deshalb an, um irische Musik live in ihrem Ursprungsland zu hören – dort, wo sie am authentischsten erlebbar und erfahrbar ist. Das jährlich im August an wechselnden Austragungsorten stattfindende „All-Ireland Fleadh“ gibt hierzu eine gute und stets gern genutzte Gelegenheit. Andere Zentren musikalischen Geschehens liegen in Doolin, Dublin, Galway und Dingle. (weiterlesen …)

Sonntag, 27. April 2008Die Blasket Islands

Die irischen Blasket Islands sind eine Formation aus kleinen und inzwischen unbewohnten Inseln und liegen vor der Spitze der Halbinsel Dingle im Atlantik. Die größte von ihnen, Great Blasket, trennen ca. zwei Kilometer von der irischen Küste von Dingle. Das Eiland misst etwa sechs Kilometer Länge mit südwestlicher Ausrichtung und kommt an seinem höchsten Punkt, dem Gipfel des „Croaghmore“, auf 292 Meter Höhe. (weiterlesen …)

Sonntag, 27. April 2008Sport in Irland

Irland ist eine bewegungsfreudige und sportbegeisterte Nation, deren Leidenschaft vorwiegend den Mannschaftssportarten im allgemeinen und den Ballsportarten im Besonderen gilt. Bei letzteren erfreuen sich „Gaelic Football“ (eine Mischung aus Fußball und Rugby) und „Hurling“ (eine der schnellsten Mannschaftssportarten überhaupt mit leichten Ähnlichkeiten zu Hockey) größter Beliebtheit. Wenn Frauen die Hurling-Schläger zur Hand nehmen, heißt das schnelle Spiel „Camogie“. (weiterlesen …)