Berühmtester Feiertag Irlands – St. Patrick’s Day – 17. März

Wohl jeder hat schon einmal vom St. Patrick‘s Day gehört. Der 17. März wird jährlich zu Ehren des irischen Nationalheiligen St. Patrick gefeiert. Ende des 4. oder Anfang des 5. Jahrhunderts wurde Magonus Sucatus Patricius geboren. Um ihn rangen viele Legenden wie zum Beispiel, dass er alle Heiden vom Christentum überzeugen sollte. Fakt ist jedoch, dass er Missionar war und in Irland viele Klöster und Kirchen bauen ließ.

Neben dem Glauben führte er aber auch so etwas wie Bildung ein. Denn er baute außerdem Schulen und sorgte dafür, dass die Geschichte niedergeschrieben und nicht mehr nur mündlich überliefert wird. Am 17. März 461 verstarb er im County Down. Doch wird er bis heute verehrt. Und nicht nur von irischen Christen. Mittlerweile werden auch große Paraden zu Ehren von St. Patrick in New York und Boston organisiert. Selbst einige kleinere Paraden in Deutschland locken Besucher an.

Kennzeichnend für den St. Patrick’s Day ist neben den Festivals die Farbe Grün. Jugendliche färben sich die Haare grün und malen sich Kleeblätter auf den Körper. Teilweise wird sogar das berühmte Guinness Bier grün gefärbt. Als unwissender Tourist muss man sich auch nicht über grüne Flüsse wundern. Jedes Jahr sind die irischen Pubs am 17. März überfüllt, und durch die Straßen ist auch kein durchkommen mehr. Alt und jung feiern den St. Patrick’s Day. Doch in vielen Fällen, gerade die jüngere Generation betreffend, steht der eigentliche Gedanke, das Gedenken an St. Patrick, im Hintergrund.

Quellenhinweise zu den Bildern:
links: © Tobias Kommeter / Pixelio

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