Blarney Castle

In dem kleinen irischen Dorf Blarney, das nur ein paar Kilometer von Cork entfernt ist, gibt es eine sehr interessante Sehenswürdigkeit. Blarney Castle ist eine mittelalterliche Burg, die hervorragend erhalten ist und heute als Touristenattraktion viele Menschen nach Blarney lockt.

Die Ursprünge von Blarney Castle lassen sich bis in das 10. Jahrhundert zurück verfolgen. In dieser Zeit entstand eine Holzburg, die zur Verteidigung eingesetzt wurde. Vermutlich handelte es sich um einen Wehrturm, wie er zu dieser Zeit in vielen irischen Orten existierte. Im Jahr 1210 wurde die Burg abgerissen. Sogleich wurde jedoch eine steinerne Burg errichtet, denn auch im 13. Jahrhundert gab es in viele Feinde, die jederzeit angreifen konnten. „Blarney Castle“ weiterlesen

Der Seehafen Kinsale

IrlandDie meisten Irland Reisenden zieht es nach Cork. Immerhin handelt es sich hier um eine der wohl schönsten Regionen des Landes. Einmal in Cork angekommen, sollte man sich in keinem Fall den Seehafen Kinsale entgehen lassen. Ein mediterranes Flair und atemberaubende Landschaftszüge machen diesen Seehafen zu einer solchen Attraktion der grünen Insel.

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Cork – Ein Jazzfestival, was der Himmel schickt

Das Beste von Irland

Nur wenige Tage bevor man sich in Irland in die wohlverdiente Winterpause verabschiedet, wird eine der wohl bedeutendsten Städte in Irland zu einem Gastgeber der ganz besonderen Art. Jahr für Jahr findet im Herbst in Cork das größte und eben auch populärste Jazz Festival des Landes statt. „Cork – Ein Jazzfestival, was der Himmel schickt“ weiterlesen

Rund um die Stadt Cork

Die Stadt Cork ist der Verwaltungssitz der Grafschaft Cork im Südwesten Irlands und mit ihren gut 120.000 Einwohnern nach Dublin Irlands zweitgrößte Stadt. Im 17. und 18. Jahrhundert war Cork für seine Textilindustrie berühmt und auch heute noch sorgt hier ein wichtiger und wirtschaftlich bedeutender Seehafen für regen Handel.

Aus diesem Grund finden sich in Corks Nachbarschaft auch gehäuft Industrieansiedlungen. Eine der berühmtesten hat mit der traditionsreichen irischen Butter zu tun, die von hier aus im 19. und 20. Jahrhundert in der Größenordnung mehrerer hundert Tonnen die Küchen der gesamten Welt eroberte und sogar in Australien und in der Karibik die Gourmetherzen höher schlagen ließ. In Dankbarkeit für diesen immensen wirtschaftlichen Impuls und in national geschichtsdokumentarischer Absicht wurde das Buttermuseum in Cork errichtet, welches heute zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten für Geschichtskenner gilt. Aber auch Liebhaber von Obst (im Sinne Forrest Gumps) schätzen Cork. Denn: Der größte Arbeitgeber hier ist die legendäre Computerfirma Apple mit ihrem mit Bedacht gewählten Europasitz. Überhaupt scheint Cork auf IT-Unternehmen eine magische Anziehungskraft auszuüben. Und nicht nur auf diese. Cork trug im Jahr 2005 mit Stolz und Recht den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ und hat seit dem nichts von seiner kulturellen Attraktivität und Aktivität eingebüßt. Zu den beliebten Events gehört seit über 50 Jahren das „Cork Film Festival für Kurzfilme“.

Übrigens: Der Hafen von Cork war der letzte, in dem die Titanic vor Anker lag, bevor sie ihre viel beschriebene letzte Fahrt antrat.

Quellenhinweise zu den Bildern: © Richard (RitchiS1) / PIXELIO

Kinsale in Irland

Die kleine Küstenstadt Kinsale in der Grafschaft Cork liegt etwa 25 Kilometer südlich der Grafschaftshauptstadt Cork und bietet etwa 4.200 zufriedenen Einwohnern eine landschaftlich wunderbare Heimat. Viele Menschen behaupten sogar, Kinsale sei das schönste Fleckchen Irlands, vielleicht sogar ganz Europas. Deshalb hat sich Kinsale den Beinamen „Das St. Tropez Irlands“ eingehandelt und trägt diesen mit Stolz.

Der bekannte und beliebte Yachthafen lockt zahlreiche maritime Touristen an, die, zusammen mit den übrigen Urlaubsgästen, die Delikatessen und den Service der ganz vorzüglichen Restaurants genießen und es sich in den vielen urigen Pubs wohl sein lassen. Während der Urlaubssaison unterhält Kinsale seine Besucher mit verschiedenen Festen. Dieser Ort beeindruckt mit seinem einmaligen Flair, vollendet gemixt aus Hafenromantik und einer auffallend farbenfrohen Architektur. Diese intensive Farbenfreude ist das lebendige visuelle Bekenntnis Irlands zu einer Art Individualismus, die im Rest Europas nicht selbstverständlich ist.

Zu den Sehenswürdigkeiten Kinsales gehört das Old Courthouse, ein altes Gerichtsgebäude mit integriertem Heimatmuseum. Aber auch die Main Street und die St. Multose Kirche sind einen aufmerksamen Besuch wert. Natur pur bieten die beeindruckenden Klippen am Old Head of Kinsale, die etwa 8 Kilometer vom Stadtkern entfernt liegen. Nach Nohaval Cove, einer malerischer Meeresbucht mit Ruinen, gelangt man nach 15 Kilometern Wegstrecke. Beeindruckend sind ebenfalls die architektonischen Zeitzeugen namens Desmond Castle, Charles Fort und James Fort.